Schufa
23. Oktober 2007
Die Abkürzung „Schufa“ (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) hat sich innerhalb deren 75 jähigen Geschichte nun wirklich landläufig in der deutschen Bevölkerung eingebürgert. Jedoch ist nicht immer jedem genau bekannt, was hinter der Dienstleistung steckt und welch positiven Nutzwert sie tatsächlich erbringt.
Das tägliche Auswerten zigtausender Daten in Minutenschnelle, die die angeschlossenen Vertragspartner der Schufa fortlaufend zusenden, erfordert einen extrem hohen Logistikbereich. Immerhin speichert die Schufa bereits bis zum heutigen Tage diverse Einzeldaten von über 64 Millionen Menschen, was weltweit als nahezu einzigartig anzusehen ist. Die Ergebnisse dienen als liquide Schutzfunktionen für Kreditgeber gegenüber ihren Kreditnehmern und sichern auf diese Weise auch andere Kunden der Kreditgeber wirkungsvoll ab. Jede Datenübermittlung von personenbezogenen Daten unterliegt natürlich immer der Zustimmung der überprüften Person oder des Unternehmens und enthält nur den absolut notwendigen Auskunftsrahmen. Ebenfalls unterliegt die Verwertung der Daten den Schutzbestimmungen des Bundesgesetzes. Hierfür halten die Kreditgeber entsprechende Vordrucksformulare mit Einwilligungserklärung parat.