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Baby & Spielzeug

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Gar vielerlei Gedanken wirbelten sich während dieses Rittes in seinem Kopfe herum. War es nicht besser, den Flüchtling fahren zu lassen und nur auf die eigene Sicherheit zu denken? Welche Vortheile waren es denn eigentlich, die ihm aus dem Umstande erwachsen konnten, daß er den Sohn seines Todfeindes in der Gewalt hatte? Waren diese Vortheile nicht vielleicht mit Mühen und Nachtheilen verbunden, von denen sie vollständig aufgewogen wurden? Es wäre hier Nutzen und Schaden schon früher sorgfältig abzuwägen gewesen, jetzt aber kam jede ruhigere und bessere Einsicht zu spät, denn selbst durch die Befreiung des Prinzen wurde nichts ungeschehen gemacht, während mit ihr alle Trümpfe verloren gingen, auf deren Wirkung Dietrich gerechnet und sich verlassen hatte. Die Gefangennahme Johanns war ein Werk des Augenblicks, eine That der Nothwehr gewesen. War sie unbesonnener Weise zu einer gewaltsamen Entführung ausgedehnt worden, so durfte das einmal begonnene Werk auch nicht aufgegeben, sondern es mußte zu seiner Vollendung gebracht werden. Es war ein unglücklicher Umstand, daß diese Vollendung noch im letzten Augenblicke durch die Flucht Johanns in Frage gestellt wurde, aber gerade darum mußte Alles aufgeboten werden, ihn einzuholen und sich seiner wieder bemächtigen zu können. Ob das aber auch gelingen werde? Das frühere Glück war ihm abhold geworden; feindselige Mächte stellten sich hindernd all' seinem Thun und Beginnen entgegen, und wenn er die Ereignisse der letzten Zeit überdachte, so wollte ihm der Glaube an sich und sein gutes Geschick verloren gehen. Doch, nein, nein; ist das Glück launenhaft, so muß es gezwungen, mit fester Hand gepackt und gehalten werden; nur dem Feigen, dem Muthlosen kann es entgehen. Er grub dem Pferde die Fersen in die Weichen, daß es laut aufstöhnte und in weiten Sätzen mit ihm davonjagte.